Der ARTkreativraum ist auch ein Ort der Begegnung und soll zum Austausch zwischen den verschiedensten Menschen dienen.
Dies habe ich gleich genutzt und habe mich mit meiner besten Freundin getroffen und ich habe ihr die Technik der Cyanotypie gezeigt und sie hat mit mir einen Siebdruckrahmen gebaut.
Die Cyanotypie ist eine mehr als 170 Jahre alte Methode, lichtstabile Bilder herzustellen. Sie wurde im Jahr 1839-42 von dem englischen Naturwissenschaftler und Astronom Sir John Herschel entwickelt. Die Cyanotypie war das dritte Verfahren nach der Daguerrotypie und Talbotypie/Kalotypie zur Herstellung von stabilen fotografischen Bildern, welche ohne Silber auskommt. Es beruht auf der Tatsache, dass eine Eisenverbindung = Ammoniumeisen(III)-Citrat nach der Belichtung in Wasser einen dunkelblauen bzw. cyanofarbenen Niederschlag erzeugt. Belichtet wird allerdings nicht in der Dunkelkammer, sondern ganz einfach unter Sonnenlicht oder mit Hilfe eines Gesichtbräuners.
Anna Atkins (1799-1871), eine britische Naturwissenschaftlerin machte diese fotografische Technik durch ihre Bücher bekannt, in denen sie Algen, Farne und andere Pflanzen mit der Technik der Cyanotypie dokumentierte. Sie gilt durch diese frühe Anwendung als erste Fotografin.
Künstlerisch stand die Cyanotypie immer etwas im Abseits, aber sie wurde seit 1870 zu kostengünstigen Vervielfältigen von großformatigen Konstruktionsplänen eingesetzt. Aus dieser Zeit stammt auch der Begriff „Blaupause“ bzw. „Blueprint“.





